Donnerstag, 3. November 2011

Auf den Spuren von Dornröschen...

Es war einmal...


Ein kleines Mädchen namens Nicole. Das las vor langer Zeit das Märchen von Dornröschen. 
Viele Jahre später fiel ihr beim Besuch in ihrer Heimat das Märchen 
wieder ein und sie wollte sich auf die Spuren von Dornröschen begeben. Sie musste nicht
lange suchen, denn Nicole wusste wo sie die schlafende Schönheit finden würde. 
Da gab es ein verträumtes Städtchen namens Passau. Es hat eine mehr als 2000 Jahre alte Geschichte und dort gibt es viele Burgen, Schlösser und Kastelle, weil Kelten & Römer ihre Spuren hinterliessen. Das Mittelalter und die Barockzeit prägten das Stadtbild. Dank einer günstigen geopolitischen Lage unterhielt Passau über Jahrhunderte hinweg europaweit wirtschaftliche  & kulturelle Beziehungen. 
Passau (auch das bayerische Venedig genannt) teilt sich in drei Stadtteile (Altstadt, Innstadt & Ilzstadt), da auch drei Flüsse (Donau, Inn & Ilz) durch die Stadt fliessen. 
Auf je 10 000 Einwohner gibt es in der 51 000-Einwohnerstadt Passau eine Brauerei, auf je 1000 Einwohner eine Kirche. Die Passauer Orgel hat 17 974 Pfeifen und ist somit die größte Domorgel der Welt, die eigentlich aus fünf Orgeln besteht. Die kleinste Pfeife ist sechs Millimeter, die größte elf Meter groß.
Nicole wusste in etwa um welche Burg es sich handeln musste, wo Dornröschen seit 100 Jahren (oder viel länger) schlafend auf ihre Erlösung wartete. Sie entschied sich in der Innstadt nach ihr zu suchen
 und seht selbst...


Da drüben war sie, die Innstadt, noch im Nebel eingehüllt. Wenn Nicole
hinübergelangen wollte, musste sie die Brücke überqueren, die
sich vor ihr offenbarte.
Da sass er schon, der Wegezoll-Eintreiber! Wenn Nicole zum anderen
Ufer gelangen wollte, musste sie über den Fünferlsteg, der seinen Namen durch
das Zollgeld bekam. Hier mussten früher die Leute 5 Pfennig bezahlen, um
den Inn zu überqueren.
Endlich dem Ufer nahe, entdeckte sie den Eingang zur Burg von Dornröschen
und bevor es an das Abenteuer ging, holte sie sich noch den Segen in einer
nahe gelegenen Kirche im Ortskern.
Frisch mit Eindrücken und Zuversicht im Gepäck, 
ging Nicole auf die Burg zu und musste sich erst durch viele Dornbüsche schlagen,
 bevor sie in den Turm gelang.


Sie musste feststellen, dass das Burgfräulein mit einem schönen Prinzen längst ausgeflogen war
und wenn sie nicht gestorben sind, dann leben sie noch heute ;)


Wieder in der Realität angekommen, haben wir dort den Friedhof besucht und sind dann
anschliessend in die Altstadt zum Bummeln.
Es war sehr schön und wir haben es uns gut gehen lassen, indem wir viele Läden bestaunten,
Anregungen sammelten und in einem der zahlreichen Cafe`s, einen Latte Macciato schlürften
und genüsslich die Leute beobachteten.



Heute waren es mal mehr Worte als Bilder und ich hoffe ihr habt einen gemütlichen Abend, evtl. mit einem Glässchen Wein und einer schönen Geschichte.
Kein Monat ist so sehr dafür geschaffen behagliche Stunden (am Kamin oder mit Kerzen) zu verbringen und es sich kuschelnd mit einem guten Buch gemütlich zu machen...







Kommentare:

  1. Das ist absolut traumhaft. Hat dich der Prinz wachgeküsst?
    LG Sabine

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  2. Das ist echt schön. Du machst immer so tolle Bilder. Weiter so!

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  3. Das ist ja sooo schön da! Ich will auch mal nach Passau!
    Ganz tolle Herbstbilder!
    Liebe Grüße,
    Kiki

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  4. Oh ja, Passau ist toll :-)

    Einen schönen Tag wünscht dir
    Sandra

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  5. hallo nicole, deine geschichte und die fotos lassen einen "sofort-hinfahren-wollen!" das hört sich nach einer wunderschönen stadt an...und mit dornbüschen & laaaangem schlaf & prinzenkuss und so kenne ich mich ja schon aus :-)
    sonnige dornrös*chengrüße an dich!

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